Logistik Lounge: Networking Event @ Ronal
19.04.12VNL Forum: Supply Risiko Transfer, DnB
07.06.12Best Practice Tag und VNL GV @ Georg Fischer
Thema 1: Zurzeit herrscht im Unternehmen Schiedel ein klassisches Abteilungsdenken. Dem Beitrag der Logistik für die Erwirtschaftung eines Gesamtoptimums wird kein ausreichender Stellenwert zugeschrieben. Thema 2: Derzeit können keine Synergieeffekte aufgrund einer dezentralen Disposition genützt werden.
Ausgangssituation
Thema 1: Die Logistik wird bei Schiedel nicht wahrgenommen. Aufgabe ist es deshalb, die Ist-Situation auf europaweiter Ebene zu analysieren, welche Abteilungen sind involviert und welche Arbeitsabläufe zählen zur Logistik. Anschließend folgt eine Soll-Konzeptgestaltung.
Thema 2: Die Warenbeschickung der Lager erfolgt durch das produzierende Werk und die Ladungsdisposition durch das frachtzahlende Land. Die Problematik besteht darin, dass keine Kommunikation bzw. Abstimmung zwischen den Lagern und dem produzierenden Werk vorhanden ist. Dies führt dazu, dass die Anzahl der Transporte und folglich deren Kosten um ein Vielfaches erhöht werden.
Ziel
Thema 1: Ziel war es, eine klare Definition für die Logistik im Unternehmen Schiedel zu finden, sowie Verbesserungsvorschläge, Probleme, Stärken und Schwächen aufzuzeigen.
Thema 2: Machbarkeitsstudie einer zentralen Waren- und Ladungsdisposition, Erschließung von Synergieeffekten (Anschlussfrachten), Reduzierung der Hoffrequenzen, Aufzeigen der Vor- und Nachteile, Volumina, Kosten und Abwicklung
Umsetzung
Thema 1: *Erstellung diverser Fragebögen, *Durchführung sämtlicher Interviews, *Auswertung, Analyse der Ergebnisse, *Sollkonzepterstellung mit Empfehlung, *grafische Darstellung der Ergebnisse
Thema 2: *Erfassung und Analyse der Sendungsdaten, *Analyse aller möglichen Anschlussfrachten des Jahres 2005, *grafische Aufbereitung der Daten inklusive Frachtkosten, *Frachtkostenanfragen bei diversen Spediteuren
Ergebnis
Thema 1: Die Ist-Situation zeigte auf, dass alle Tätigkeiten die mit Spediteuren, Transport und Versand in Verbindung gebracht werden, der Logistik unterliegen. Kurz gesagt, ist bislang eine Transportlogistik vorhanden. Außerdem existiert ein klassisches "Abteilungsdenken", was eine Optimierung von Teilbereichen mit sich bringt jedoch zwangsläufig nicht zu minimalen oder optimalen Gesamtkosten. Aufgabe der Logistik ist es schließlich, ein Gesamtoptimum unter ganzheitlichen Gesichtspunkten für das Unternehmen zu erwirtschaften (von der Beschaffung bis zur Auslieferung).
Thema 2: Bei einem Auftragsvolumen von rund 4.000 Sendungen im Jahr 2005 und einem Gewicht von rund 60.000 Tonnen wäre eine zentrale Disposition auf jeden Fall sinnvoll. Die Anschlussfrachten, welche mehr sind als ursprünglich erwartet, bieten enormes Einsparungspotential. Die engere Anbindung der Spediteure aufgrund des zu erwarteten höheren Auftragsvolumens bzw. die Reduzierung der Leerfahrten und das Erwirtschaften der Synergieeffekte (Anschlussfrachten) bietet die Grundlage für Preisverhandlungen. Somit können günstiger Frachtpreise erzielt und ein enormes Einsparungspotential realisiert werden.
Arbeitsstunden
38 Stunden pro Woche
Projektleitung
Herr Norbert Stuber, http://www.schiedel.de
Unternehmen
Schiedel GmbH & Co., http://www.schiedel.de
Kontakt
Herr Norbert Stuber, norbert.stuber(at)schiedel.de
Bereich
Transportlogistik
Themenfeld
Logistikmanagement


